Gundlach-Stiftung und Puderbacher Jugendpflege luden zum Kindertheater ein:

Wunderhuhn gackerte lautstark für 140 große und kleine Gäste

 

Puderbach. Fixpunkte im Terminkalender der Gundlach-Stiftung sind zweimal im Jahr Theaternachmittage, die in Kooperation mit der Jugendpflege der Verbandsgemeinde Puderbach angeboten werden. So auch in diesem Frühjahr. Denn als Beitrag zum Ferienprogramm der Jugendpflege war das „Hohenloher Figurentheater“ mit dem Stück „König Sofius und das Wunderhuhn“ zu Gast im Puderbacher Gemeinschaftshaus. Ein Kindermärchen von Tankred Dorst, das für schallendes Gelächter und jede Menge Beifall sorgte. Harald und Johanna Sperlich zogen mit den liebevoll gestalteten Marionetten alle Register ihres Könnens und begeisterten so Jung und Alt.

 

Kein Wunder, denn bereits seit vier Jahrzehnten ist das sympathische Ehepaar mit seinem mobilen Figurentheater unterwegs. Höchst professionell hauchen die beiden Akteure den Figuren aus Lindenholz Leben ein; ob nun durch die Führung der Puppen, die verschiedenen Stimmlagen, und auch mittels passender Musik- und Lichttechnik. Schnell vergisst besonders der kleine Gast, das König Sofius und seine Enkelin Rosalind an Fäden hängen; schnell nimmt auch der Erwachsene die erschaffene Realität des Figurentheaters an. Und verfolgt gebannt die Geschichte um das Wunderhuhn, von Prinzessin Rosalind. Wegen dessen Gegacker hatte König Sofius seine Enkelin aus dem Palast verbannt und war für diese Missetat mit dem Verschwinden von Schrank und Thron, Pantoffeln und sogar der Landschaft in seinem Reich bestraft worden.

 

Doch wie sollte es in einem Märchen anders sein? Dank vieler phantasievoller Ideen und der Unterstützung der neuen Freunde Timo und Tomo gelingt Prinzessin Rosalind die Rückkehr zum Großvater und die königliche Familie ist wieder harmonisch vereint. Mit viel Liebe zum Detail, enormer Spielfreude und einem Höchstmaß an Erfahrung entführte das „Hohenloher Figurentheater“ in die filigrane Welt der Marionetten. Und das lautstarke Gackern des Wunderhuhns wird den mehr als 140 Kindern und Eltern, Omas und Opas sicher noch lange im Gedächtnis bleiben.

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